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Atemschutz Notfalltraining auf Amtsebene
Teil 1 Atemschutz Notfalltraining > Wie rette ich mich selbst?
Am Samstag den 22.11.2025 fand im Gerätehaus der FF Dassendorf ein Atemschutz-Notfalltraining statt, dass vom stellvertretenden Amtswehrführer Christopher Richard für die Amtswehren organisiert wurde. Ausbilder für diesen Dienst war Lars Seeger vom Team Atemschutzunfaelle.eu. Aus jeder Amtsfeuerwehr wurde ein Teilnehmer entstand, um im Anschluss die Ausbildungsinhalte in den eigenen Feuerwehren als Multiplikator weiterzugeben.
In diesem ersten Teil des Notfalltrainings ging es hauptsächlich um das Thema der Selbstrettung, noch bevor man als Atemschutzgeräteträger “Mayday, Mayday” an den Einsatzleiter durchgeben muss, um eine Rettung durch den bereitstehenden Sicherheitstrupp einzuleiten. Zunächst wurden mögliche Gründe für einen Atemschutznotfall beleuchtet, wozu u.a. folgende gehören: Faktor Mensch (Panik), technische Probleme, äußere Einflüsse, organisatorische Probleme, Fehlerkette. Auch das Thema Zeit (bis Atemluft ggf. verbraucht) und die Streckung des verbleibenden Luftvorrats wurden hierbei behandelt.
Im praktischen Teil beschäftigten wir uns dann mit angelegtem Atemschutz und Nullsicht zunächst darum, wie man sich selbständig aus einer Lage befreien kann, bei der man sich z.B. mit einem Seil verheddert hat. Dies ist mit (z.B. Rettungsmesser, Rettungsschere) und auch ohne Hilfsmittel (z.B. Ruderbewegung) möglich. Wichtig dabei ist immer, nicht in Panik zu geraten. Des Weiteren übten wir verschiedene Szenarien zum Thema “keine Luft”. U.a. übten wir das Flaschenventil selbst wieder aufzudrehen und wie wir uns innerhalb eines Trupps verhalten sollen, wenn der Lungenautomat ausfällt oder tatsächlich die Atemluftflasche eines Truppmitglieds leer ist. Hier käme dann nur das ständige Tauschen des noch funktionierenden Lungenautomats vom anderen Truppmitglied in Frage, vorausgesetzt die Atemschutzgeräte sind miteinander kompatibel (Normaldruck vs. Überdruck) und Luftvorrat ist noch ausreichend vorhanden. Weitere Möglichkeiten (u.a. mitgeführte Fluchthaube, Y-Anschlussstück) zur schnellen Rettung eines Truppmitglieds wurden erörtert. Zu guter Letzt wurden noch verschiedene Rettungstechniken mit der Bandschlinge gezeigt, um einen Atemschutzgeräteträger aus einem Bereich herauszuziehen.
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